Neu


GLÄNZENDE AUSSICHTEN


Der neue Roman 2018:  Verlag Nagel & Kimche, ISBN 978-3-312-01062-2

auch als E-Book erhältlich, WG 112 Gegenwartsliteratur


Video: https:/www.srf.ch/play/tv/glanz--gloria/video/glanz--gloria-mit-buecherwurm-und-gemeindeoberhaupt?id=2975596f-7c58-46ed--b888-cb66f85ff6fa


Stimmen zum neuen Roman:

NZZ, Charles Linsmayer: Eine meisterliche Exposition führt mitten in die Geschichte hinein, deren Spannung bis zum Kabinettstück der Höllenfahrt in der Waschanlage und zum Abgang der zwei Menschen, die mitten in einer bigotten Zeit eine poetische Liebe erleben, niemals nachlässt.  Mit Pia und Luisa, der hemdsärmligen Tankwartin und der liebesdurstigen Versicherungsagentin, ist der erstaunlichen Erzählerin Margrit Schriber ein Frauenpaar gelungen, das an Originalität und Eigenwilligkeit seinesgleichen sucht und das im seinem frech-aufmüpfigen, ja lustvollen Verhalten meilenweit von der traumatischen Selbstverlorenheit entfernt ist, die den Erstling vom 1976 bei aller Brillanz so bedrückend erscheinen liess.

Basler Zeitung: SDA "Glänzende Aussichten" überzeugt durch die unaufgeregte Art, mit der Margrit Schriber schalkhaft die Geschlechterverhältnisse aufs Korn nimmt.

Literaturblatt.ch, Gallus Frei: Dass die grosse Könnerin mit fast 80 derart spitzen Witz und Spitzigkeit in ihren Roman bringt, erstaunt nicht. Margrit Schriber unterhält gekonnt, zeichnet ihre Figuren mit viel Liebe für Detail. Alles sind Verlierer und Versager.

Luzerner Zeitung: Arno Renggli: Eine Frau und eine Tankstelle vor über 30 Jahren - auf eine solche Story muss man erst mal kommen.

Bote der Urschweiz, Daniel Annen: Schriber ist eine meisterhafte Autorin.. Dass sie die kaum bemerkten, subtilen Bosheiten des Alltags durch kluge Erzählstrategien wahrnehmbar macht, zeigt, wie sie sich vernetzen. Das vernetzte Böse baut Spannung auf, wie so oft bei Schriber... Die Spannung zieht einen beim Lesen hinein.

TV-Film GLANZ UND GLORIA: Ein Tag zu Besuch bei Margrit Schriber, ihre Umgebung, ihre Arbeit, ihre Vernissage, Sendung am: 18.4.1018



GLÄNZENDE AUSSICHTEN

Inhaltsangabe

Es ist das Jahr 1980. Die Tankwartin Pia führt ihre Tankstelle an der Landstrasse. Sie bietet als Einzige einen Vollservice an. Ihr Vater erbaute die Tankstelle. Für ihn bedeutete sie das Juwel seines Lebens, denn er fand, jeder Mensch müsse sich ein Juwel erschaffen. Man habe auf dieser Welt einen Platz, eine Aufgabe und dies verleihe uns Würde.

Luc, die grosse Liebe von Pia, sieht dies anders. Für ihn ist Pia das unscheinbare Igelchen, das ihn anbetet und sein Luxusfahrzeug repariert. Er spielt mit gezinkten Karten. Und als kein Geld mehr aus der Tankstelle zu holen ist, verlässt er Pis. Seither lebt sie mit ihrem Plüschhund Waldi allein an der Tankstelle. Luc taucht aber immer wieder wie aus dem Nichts auf, um gratis zu tanken. Die Benzinpreise steigen, die Konkurrenz wächst und Pia kämpft ums Ueberleben. Die Freundin Luisa ist bald die letzte treue Kundin. Da kommt Pia eine glänzende Idee. Sie will eine Autowaschanlage einrichten. Es soll die grösste in der Nähe der Autobahn sein. Sie ahnt nicht, welche Schwierigkeiten nun auf sie zukommen.

Leserstimme:

M.B. aus Oftringen: "Wie Sie die Unberechenbarkeiten des  Lebens mit dem unberechenbaren Wandel des Siedlungsraumes zusammen bringen und dabei stets eine Spur Hoffnung durchschimmert, hat mir gefallen.

Wie es zum Buch kam


Die verrückteste Tat meines Lebens war der Kauf einer Hochfrequenz-Autowaschanlage. Damit wollte ich eine Garage retten (Bild), die ich verwaltete. Ich brauchte dazu einen mörderischen Mut. Das war vor 40 Jahren. Manchmal weht mich die Erinnerung an diesen Kauf wie ein Schmetterling an. In diesem Roman habe ich den Schmetterling nun gefangen.

https://www.zofingertagblatt.ch/?=271494

http://www.zofingertagblatt.ch/?id=272216

https://literaturblatt.ch/margrit-schriber-glaenzende-aussichten



NEU "Schlaflos brennen die Wörter" TVerlag Zürich


14 Schweizer Autor/innen haben die Zeit der Reformation recherchiert und Schicksale im historisch aufgewühlten Kanton literarisch verarbeitet.

Vernissage ist am 25.4.18 um 19.15 Uhr im Müllerhaus Lenzburg. Eintritt frei, anschliessend Apero.

Es treten auf: Sibylle Ciarloni, Martin R.Dean, Max Dohner, Urs Faes, Markus Kirchhofer, Ulrich Knellwolf, Klaus Merz, Barbara Schibli, Margrit Schriber, Claudia Storz.

Grussworte Christiph Weber-Berg (Kirchenratspräsident), Moderation: Frank Worbs (Herausgeber.) www.aargauer-literaturhaus.ch


MEIN TEXTBEITRAG


DAS GROSSE g

Eine Erzählung

Zofingen zwischen dem 2.12.1680 bis am 7. Januar 1681

Prof. H. Ester: "Sie haben einen Text geschrieben, der mich stumm gemacht hat. "Es geschieht selten, dass man als Leser ein wirkliches historisches Erlebnis hat und die Situation auf bestürzende Weise erlebt."